Augenarzt Dr. Wolfgang Krueger

Augenarztpraxis
Dr. med. Wolfgang Krueger

Herzlich willkommen in unserer Praxis für Augenheilkunde. Wir verbinden persönliche Betreuung mit moderner Diagnostik, um Ihre Sehgesundheit langfristig zu erhalten.

Unser Leistungsspektrum reicht von der klassischen augenärztlichen Vorsorge bis zu spezialisierten Untersuchungsverfahren. Dabei stehen präzise Diagnostik, individuelle Beratung und eine vertrauensvolle Betreuung im Mittelpunkt.

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Sprechzeiten

Montag
08:00 – 12:00
14:30 – 17:00
Dienstag
08:00 – 12:00
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Mittwoch
08:00 – 12:00
Donnerstag
09:00 – 13:00
15:30 – 18:00
Freitag
08:00 – 12:00

Terminvereinbarung:
Telefonisch während der angegebenen Zeiten oder über unsere Online-Terminvereinbarung.

Kontakt

Dr. med. Wolfgang Krueger
Ärztehaus am Harras
Albert - Roßhaupter - Str. 2
81369 München

Tel.: 089 / 76 46 00
Fax: 089 / 76 81 80

E-Mail:
info@augen-aha.de

Praxisurlaub

Unsere Praxis befindet sich von 06.08 bis einschließlich 21.08. im Urlaub.

Ab dem darauffolgenden Werktag sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Vertretung Dr. Ontje Liesenhoff
Volkartstraße 5
Tel.: 089 53 00 63

High-Tech Diagnostik bei Makuladegeneration

OCT-Nervenfaseranalyse
Zur wesentlichen Verbesserung der Diagnose und der Verlaufskontrolle hat die Einführung der präzisen Schichtdickenbestimmung der Netzhaut-Nervenfaserschicht im Bereich des Sehnervenkopfes und der Makula mit Hilfe der Optischen Kohärenztomographie (OCT), einer Art Computertomographie am Auge, geführt. Technisch wird die Dickenmessung des OCT mittels eines sanften, unschädlichen 800 nm-Lasers durchgeführt. Die Auflösung liegt bei 1 Mikrometer und ist somit ca. 100-mal höher als mit herkömmlichen Ultraschallverfahren und wesentlich genauer als die Computertomographie (CT) oder die Kernspintomographie (NMR). Die Untersuchung ist vollkommen schmerzlos.

So lässt sich noch früher als bisher rechtzeitig die Diagnose stellen und eine Therapie einleiten, bevor ein Schaden für den Patienten wahrnehmbare Defekte verursacht hat.

Die häufigsten schwerwiegenden Erkrankungen des Augenhintergrundes gehen im Anfangsstadium mit einer Dickenveränderung der mehrschichtigen Netzhaut einher. Oft erst deutlich später kommt es zu Veränderungen des Sehens und somit zu merkbaren Symptomen.

Auch die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) beginnt mit Ablagerungen unterhalb der Netzhaut. Dabei kommt es zu einer Dickenzunahme, die sehr genau mit dem OCT gemessen wird.

Löcher in der Stelle des schärfsten Sehens (Makulaforamen) oder auch entzündliche Veränderungen sind überhaupt nur mit dem OCT darstell- und messbar. Eine möglichst genaue Dokumentation der Ausmaße entzündlicher Netzhautanteile ist von großer Bedeutung, um frühzeitig eine Therapie planen zu können.

High-Tech Diagnostik bei Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist in Deutschland die häufigste Ursache für den Verlust der Sehfähigkeit bei Menschen im arbeitsfähigen Alter. Die bestmögliche Vorsorge für die gefürchteten Spätschäden beim Diabetes mellitus ist eine Kombination aus verschiedenen Untersuchungen, die in jährlichen Abständen durchgeführt werden sollten:

Prüfung der Sehschärfe
Versuchen Sie bitte, die auf einem Monitor an der Wand dargestellten Zahlen zügig zu lesen. Auch Raten ist erlaubt – Sie können keine Fehler machen.

Spectralis OCT-Nervenfaseranalyse
Bei vorhandenen Spätschäden ist die Messung der zentralen Netzhautdicke mit dem Spectralis OCT unerlässlich, um so den richtigen Zeitpunkt für die individuelle Behandlung festlegen zu können.

High-Tech Diagnostik bei Glaukom

(iCare®-Tonometrie, Pachymetrie, Perimetrie, OCT-Nervenfaseranalyse)

Den Routinestandard der Glaukomdiagnostik in der Augenarztpraxis stellt die Messung des Augendruckes, die Beurteilung der Hornhautdicke, des Kammerwinkels, der Regenbogenhaut, der Linse und vor allem des Sehnervenkopfes mit der Spaltlampe dar.

Eine Dokumentation dieser Befunde erfolgt durch Beschreibung bzw. durch eine Skizze in der Krankenakte. Weiterhin wird eine Gesichtsfelduntersuchung (Perimetrie) durchgeführt.

Diese psychophysische Untersuchung (psychophysisch bedeutet, dass die Ergebnisse dieser Untersuchung nur so gut sind, wie die Patienten mitarbeiten und sich konzentrieren können) ist ein sehr wichtiger Parameter bei der Glaukomdiagnose und der späteren Verlaufskontrolle.

Jedoch müssen bereits mindestens 40 % der Ganglienzellen des Auges angegriffen sein, bevor sich die ersten Veränderungen im Gesichtsfeld nachweisen lassen.

Setzt dann erst die Therapie ein, so ist zwar oft ein Fortschreiten der Erkrankung und damit eine Verhinderung von weiteren Sehnervenschädigungen möglich, der Punkt zur Regenerierung der geschädigten Sehnervenzellen jedoch meist überschritten.

Daher muss es das Ziel, sowohl für den Arzt als auch den Betroffenen sein, durch neue Untersuchungstechniken schon früher Sehnervenschädigungen aufzuzeigen und den Erfolg der Therapie besser zu kontrollieren.

Mit hochmodernen bildgebenden Verfahren ist es jetzt möglich, glaukomatöse Veränderungen schon festzustellen, wenn nur 5 % der Nervenzellen angegriffen sind, also Jahre bevor im Gesichtsfeld Ausfälle sichtbar werden.

Setzt nun die Therapie ein oder wird die vorhandene Therapie optimiert, dann kann der Erkrankung nicht nur Einhalt geboten werden, sondern es ist sogar mit einer Verbesserung der Sehnervenfunktion und damit auch der Sehfunktion zu rechnen.

Je früher das Glaukom erkannt wird, je besser der Verlauf und damit die Therapie kontrolliert wird, umso länger – wenn nicht gar für immer – wird der Patient ohne Beschwerden und Beeinträchtigung seiner Sehfunktion leben können.

Welche neuen Untersuchungen sind möglich und sinnvoll?


iCare®-Tonometrie oder Tonometrie nach Goldmann

iCare Tonometrie

Für die Auswertung der Untersuchungen ist es wichtig, den jeweiligen Augendruck zu kennen. Deshalb sollte immer auch eine Mikro-Kontakt-Tonometrie (iCare) durchgeführt werden, bei längeren Untersuchungen durchaus vor und nach der Untersuchung.

Glaukom Ablauf

Reicht eine zusätzliche Untersuchung oder sollten mehrere der innovativen Techniken zum Einsatz kommen?

Das Glaukom ist nicht eine Erkrankung, sondern setzt sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Krankheitsbildern zusammen.

Diese führen letztlich über eine Erhöhung des Augendruckes und/oder eine Störung der Durchblutung des Sehnervenkopfes zur Schädigung der Sehnervenzellen und können bei nicht rechtzeitiger Entdeckung oder nicht konsequenter Therapie sogar zur Erblindung des Patienten führen.

Deshalb ist je nach individueller Voraussetzung eine Kombination mehrerer Untersuchungsverfahren sinnvoll.


Pachymetrie

Pachymetrie

Die Messung der Hornhautdicke. Die Hornhautdicke beeinflusst das Messergebnis der Augeninnendruckmessung.

So kann aufgrund einer Hornhautveränderung der Augendruck immer im Normbereich gemessen werden, dabei liegt der wahre Augendruck deutlich höher und wiegt den Augenarzt und Patienten in trügerischer Sicherheit.

Umgekehrt kann der Augendruck auch zu hoch gemessen und ein Patient fälschlicherweise als Glaukompatient angesehen und unnötig behandelt werden.


Spectralis OCT-Nervenfaseranalyse

OCT Analyse

Zur wesentlichen Verbesserung der Diagnose und der Verlaufskontrolle hat die Einführung der präzisen Schichtdickenbestimmung der Netzhaut-Nervenfaserschicht im Bereich des Sehnervenkopfes und der Makula mit Hilfe der optischen Kohärenztomographie (OCT), einer Art Computertomographie am Auge, geführt.

Technisch wird die Dickenmessung des OCT mittels eines sanften, unschädlichen 800 nm-Lasers durchgeführt. Die Auflösung liegt bei 1 Mikrometer und ist somit ca. 100-mal höher als mit herkömmlichen Ultraschallverfahren und wesentlich genauer als die Computertomographie (CT) oder die Kernspintomographie (NMR).

Die Untersuchung ist vollkommen schmerzlos.

So lässt sich noch früher als bisher rechtzeitig die Diagnose stellen und eine Therapie einleiten, bevor ein Schaden für den Patienten wahrnehmbare Defekte verursacht hat.


PeriVision

PeriVision

Während es sich bei den vorangegangenen Untersuchungen um morphologische Untersuchungen handelt, also um die Dokumentation des Auges, testet das PeriVision insbesondere jene Ganglienzellen, die zuerst bei dem Glaukom geschädigt werden.

Das PeriVision ist deutlich weniger zeitaufwendig als herkömmliche Perimetrieverfahren, damit wenig belastend und gibt zusätzliche Informationen über die Funktion des Sehnervens und übergeordneter Sehbahnen.

Sehstörungen

Bei unklaren Sehstörungen kommt die Untersuchung mit der Pentacam zum Einsatz.

Die Pentacam ist eine moderne Spezialkamera zur Detailvermessung des vorderen Augenabschnitts. Bei dieser Kamera werden mit einer speziellen Technik innerhalb weniger Sekunden bis zu 50 Aufnahmen des Auges gemacht. Dadurch gewinnt man 25.000 Höhen-, Dichte- und Brechkraftwerte der vorderen Augenabschnitte, also dem Bereich zwischen Hornhaut, Regenbogenhaut und der Augenlinse.

Pentacam Untersuchung

Die erhobenen Messwerte werden gespeichert und dienen bei späteren Kontrollen zum Vergleich, um kleinste Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Hervorzuheben sind:

  • die Pachymetrie (OCP), siehe oben
  • die Hornhauttopographie
  • Scheimpflugmessung (Kataraktdichtemessung)

Es wird die gesamte Hornhautvorder- und rückfläche vermessen. Diese gemessenen Parameter werden bei der exakten Kontaktlinsenanpassung benutzt. Dieses Verfahren stellt damit eine Revolution in der wissenschaftlichen Kontaktlinsenanpassung und -kontrolle dar.

Ebenso können Hornhautveränderungen im zeitlichen Verlauf dokumentiert werden. So spielt diese Methode eine wichtige Rolle bei krankhaften Veränderungen der Hornhaut wie dem Keratokonus.

Eine exakte Indikationsstellung für verschiedene Therapieverfahren wird hiermit möglich. Auch eine Vermessung der Hornhaut vor refraktochirurgischen Operationen wie z.B. LASIK, Femto-LASIK, Restor-Linse ist mit der Pentacam als modernster Methode möglich.

Zur Indikationsstellung der Katarakt-Operationen kann sorgfältig der Operationszeitpunkt festgelegt werden.

Honorierung

High-Tech Medizin sollte möglichst allen Patienten zugutekommen. Die fortlaufende Budgetierung in den gesetzlichen Krankenversicherungen, die sich nicht an dem tatsächlichen Versorgungsbedarf orientiert, bewirkt, dass die Versicherten in der Bundesrepublik Deutschland inzwischen nicht mehr, sehr spät oder nur eingeschränkt von Innovationen in der Diagnostik und Behandlung von Krankheiten erfahren und profitieren können.

Die hier dargestellten Verfahren werden von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) nicht erstattet und sind ausschließlich Selbstzahlerleistungen nach den Sätzen der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Sollte sich bei der Untersuchung ein krankhafter Befund ergeben, übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten für erforderliche weitere Maßnahmen.

Die privaten Krankenversicherungen bezahlen die beschriebenen Untersuchungen in aller Regel vollständig.

Hinweis:
Gerne beraten wir Sie persönlich zu den einzelnen Untersuchungsverfahren sowie zu Nutzen, Ablauf und möglichen Kosten.