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Praxisschwerpunkte:1. Hightech Diagnostik bei Glaukom(Zurück zum Seitenanfang) Den Routinestandard der Glaukomdiagnostik in der Augenarztpraxis stellt die Messung des Augendruckes, die Beurteilung der Hornhautdicke, des Kammerwinkels, der Regenbogenhaut, der Linse und vor allem des Sehnervenkopfes mit der Spaltlampe dar. Eine Dokumentation dieser Befunde erfolgt durch Beschreibung bzw. durch eine Skizze in der Krankenakte. Weiterhin wird eine Gesichtsfelduntersuchung (Perimetrie) durchgeführt. Diese psychophysische Untersuchung (psychophysisch heißt, dass die Ergebnisse dieser Untersuchung nur so gut sind, wie die Patienten mitarbeiten und sich konzentrieren können) ist ein sehr wichtiger Parameter bei der Glaukomdiagnose und der späteren Verlaufskontrolle. Jedoch müssen bereits mindestens 30% der Ganglienzellen des Auges angegriffen sein. bevor sich die ersten Veränderungen im Gesichtsfeld nachweisen lassen! Setzt dann erst die Therapie ein, so ist zwar oft ein Fortschreiten der Erkrankung und damit eine Verhinderung von weiteren Sehnervenschädigungen möglich, der Punkt zur Regenerierung der geschädigten Sehnervenzellen jedoch meist überschritten.Daher muss es das Ziel, sowohl für den Arzt als auch den Betroffenen sein, durch neue Untersuchungstechniken schon früher Sehnervenschädigungen aufzuzeigen und den Erfolg der Therapie besser zu kontrollieren. Mit hochmodernen bildgebenden Verfahren ist es jetzt möglich, glaukomatöse Veränderungen schon festzustellen, wenn nur 5% der Nervenzellen angegriffen sind, also bis zu 6 Jahren bevor im Gesichtsfeld Ausfälle sichtbar werden. Setzt nun die Therapie ein oder wird die vorhandene Therapie optimiert, dann kann der Erkrankung nicht nur Einhalt geboten werden, sondern es ist sogar mit einer Verbesserung der Sehnervenfunktion und damit auch der Sehfunktion zu rechnen. Je früher das Glaukom erkannt wird, je besser der Verlauf und damit die Therapie kontrolliert wird, um so ler - wenn nicht gar für - wird der Patient ohne Beschwerden und Beeinträchtigung seiner Sehfunktion leben können. Welche neuen Untersuchungen sind möglich und sinnvoll? PachymetrieDie Messung der Hornhautdicke. Die Hornhautdicke beeinflußt die Höhe der Augeninnendruckmessung. So kann aufgrund einer Hornhautveränderung der Augendruck immer im Normbereich gemessen werden, dabei liegt der wahre Augendruck deutlich höher und wiegt den behandelnden Augenarzt in trügerischer Sicherheit. Umgekehrt kann der Augendruck auch zu hoch gemessen und ein Patient fälschlicherweise als Glaukompatient angesehen und umsonst behandelt werden.![]() Messung der SehnervendickeZur wesentlichen Verbesserung der Diagnose und der Verlaufskontrolle hat die Einführung der präzisen Schichtdickenbestimmung der Netzhaut-Nervenfaserschicht im Bereich des Sehnervenkopfes und der Makula mit Hilfe der der Optischen Kohärenz Tomographie (OCT), einer Art Computertomographie am Auge, geführt. Technisch wird die Dickenmessung des OCT mittels eines sanften, unschädlichen 800 nm-Lasers durchgeführt. Die Auflösung liegt bei 10 Mikrometer und ist somit ca. 10 mal höher als mit herkkömmlichen Ultraschallverfahren und wesentlich genauer als die Computertomographie (CT) oder die Kernspintomographie (NMR). Die Untersuchung ist vollkommen schmerzlos.
So läßt sich noch früher als bisher rechtzeitig die Diagnose stellen und eine Therapie einleiten, bevor ein Schaden für den Patienten wahrnehmbare Defekte verursacht hat. FDT-GesichtsfeldWährend es sich bei den vorangegangenen Untersuchungen um morphologische Untersuchungen, also um die Dokumentation des Auges handelt, testet das FDT-Gesichtsfeld insbesondere jene Ganglienzellen, die zuerst bei dem Glaukom geschädigt werden. Das FDT-Gesichtsfeld ist deutlich weniger zeitaufwendig als herkömmliche Perimetrieverfahren, damit wenig belastend und gibt zusätzliche Informationen über die Funktion des Sehnerven und übergeordneter Sehbahnen.
Non-Kontakt-Tonometrie oder Tonometrie nach GoldmannFür Auswertung der Untersuchungen ist es wichtig, den jeweiligen Augendruck zu kennen. Deshalb sollte immer auch eine Non-Kontakt-Tonometrie durchgeführt werden, bei längeren Untersuchungen durchaus vor und nach der Untersuchung.![]()
Reicht eine zusätzliche Untersuchung oder sollten mehrere der innovativen Techniken zum Einsatz kommen? Das Glaukom ist nicht eine Erkrankung, sondern setzt sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Krankheitsbildern zusammen. Diese führt letztlich über eine Erhöhung des Augendruckes und /oder eine Störung der Durchblutung des Sehnervenkopfes zur Schädigung der Sehnervenzellen und können bei nicht rechtzeitiger Entdeckung oder nicht konsequenter Therapie sogar zur Erblindung des Patienten führen. Deshalb ist je nach individueller Voraussetzung eine Kombination mehrerer Untersuchungsverfahren sinnvoll. (Zurück zum Seitenanfang) 2. High-Tech Diagnostik bei Diabetes mellitus (OCT, Chromatest)(Zurück zum Seitenanfang)Bei dieser Erkrankung kommt es neben einer Durchblutungsstörung einer Flüssigkeitseinlagerung in die Netzhaut. Die Möglichkeit einer Behandlung richtet sich nach der Ausdehnung dieser Veränderungen. Die genaueste Methode, dies zu messen, ist die Optische Kohärenz Tomographie (OCT). Noch vor den sicht- und messbaren Veränderungen der Gefäße durch eine Stoffwechselstörung, wie z. B. Diabetes, Makuladegeneration, aber auch durch Einnahme von Medikamenten, wie sie z. B. bei der Behandlung des Rheumas eingesetzt werden (Quensyl) können Störungen in der Funktion der Netzhaut Farben zu unterscheiden mit einer neuen Methode gefunden werden, dem CHROMATEST. Hier wird durch einen computerisierten Farbtest (nach Prof. Arden) nur eine spezielle Gruppe von Rezeptoren der Netzhaut (Blaurezeptoren) auf ihre Funktion geprüft, der individuelle Ist-Wert ermittelt und ermöglicht den Verlauf über Jahre zu kontrollieren. (Zurück zum Seitenanfang) 3.High-Tech Diagnostik bei Makuladegeneration (OCT, Chromatest)(Zurück zum Seitenanfang)Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) beginnt mit Ablagerungen unterhalb der Netzhaut. Dabei kommt es zu einer Dickenzunahme, die sehr genau mit dem OCT gemessen wird. Löcher in der Stelle des schärfsten Sehens (Makulaforamen) oder auch entzündliche Veränderungen sind überhaupt nur mit dem OCT darstell- und messbar. Eine möglichst genaue Dokumentation der Ausmaße entzündlicher Netzhautanteile ist von großer Bedeutung, um frühzeitig eine Therapie planen zu können. Und die HonorierungHigh-Tech Medizin sollte möglichst allen Patienten zugute kommen. Die fortlaufende Budgetierung in den gesetzlichen Krankenversicherungen, die sich nicht an dem tatsächlichen Versorgungsbedarf orientiert, bewirkt, dass die Versicherten in der Bundesrepublik Deutschland inzwischen nicht mehr, sehr spät oder nur eingeschränkt von Innovationen in der Diagnostik und Behandlung von Krankheiten wissen und auch profitieren können. Die hier dargestellten Verfahren werden von den GKV-Kassen nicht erstattet und sind ausschließlich Selbstzahler Leistungen nach den Sätzen der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Sollte sich bei der Untersuchung ein krankhafter Befund ergeben, so übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten für erforderliche weitere Maßahmen. Die privaten Krankenversicherungen bezahlen die beschriebenen Untersuchungen in aller Regel vollständig.(Zurück zum Seitenanfang) Sehschule(Zurück zum Seitenanfang)Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Liebe Eltern, etwa 80% all unserer Informationen werden über die Augen aufgenommen. Daran können Sie ermessen, wie wichtig das Sehen und die Sehentwicklung für Ihr Kind ist. Diese läuft leider nicht immer normal ab, sondern kann teilweise gestört sein. Durch genaues Beobachten Ihrer Kinder können Sie dazu beitragen, dass Sehstörungen frühzeitig erkannt und behandelt werden, denn nur dann bringt die Behandlung die besten Erfolge. Werden frühe Störungen übersehen, bleiben oft Dauerschäden. Sprechen Sie bei den unten aufgeführten Besonderheiten mit Ihrem Augenarzt und Ihrem Kinderarzt. Kinder sollten zu einer augenärztlich und orthoptischen Untersuchung (sog. Sehschule):
Nach der Entwicklung eines normalen beidäugigen Sehens kann in den Folgejahren noch ein gut behandelbares plötzliches Innenschielen (normosensorisches Spätschielen) auftreten. Auch hier ist eine augenärztliche Behandlung unumgänglich um Schäden zu vermeiden. Eine Überweisung in eine Augenpraxis, in der auch schon kleine Kinder augenärztlich-orthoptisch untersucht werden, ist die sicherste Möglichkeit, Klarheit über die Erkennung und Behandlung von Augen- und Schielfehlern zu gewinnen. (Zurück zum Seitenanfang) Was sind Orthoptistinnen?Der Beruf der Orthoptistin gehört zur Berufsgruppe der medizinischen Assistenzberufe. Das Wort Orthoptistin kommt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus: ortho(s) = gerade und opsis =sehen. Die Orthoptistin beschäftigt sich also mit dem "Geradesehen". Die Aufgabe der Orthoptistin besteht darin, bei der Verhütung, der Erkennung (Diagnose) und der Behandlung (Therapie) von Schielerkrankungen, Sehschwächen (Amblyopie) und des Augenzitterns (Nystagmus) sowie deren Folgen mitzuwirken. Für die verschiedenen Formen der Schielerkrankungen stehen der Orthoptistin unterschiedliche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten (Orthoptik und Pleoptik) zur Verfügung.(Zurück zum Seitenanfang) Yag Laser Kapsulotomie(Zurück zum Seitenanfang)Ungefähr 20% aller Patienten entwickeln nach einer Operation des grauen Stars (Katarakt) einen sogenannten Nachstar - eine Trübung der im Auge verbliebenen Kapsel, die die ursprüngliche Linse umgab, was sich wieder durch nebliges Sehen und erhöhte Blendempfindlichkeit bemerkbar macht.
Eine erneute Operation ist heutzutage nicht mehr notwendig. Ein kleiner Eingriff mittels eines sog. YAG - Lasers (YAG Laser Kapsulotomie) eröffnet die getrübte Membran hinter der Kunstlinse dauerhaft, schmerzlos und rasch. Vorher wird die Pupille medikamentös erweitert und entzündungshemmende Tropfen verabreicht.
Durch die erweiterte Pupille zeigt sich eine Verbesserung der Sehschärfe meist erst in den nach einigenTagen. Nicht selten werden vorübergehend Glaskörpertrübungen - tanzende Mücken - bemerkt, die allerdings fast immer in wenigen Wochen wieder gänzlich verschwinden. Selten kommt es zu Augeninnendrucksteigerungen im Anschluß an den Eingriff, daher wird eine Stunde nach dem Lasern und am nächsten Tag der Augeninnendruck kontrolliert. Für einen störungsfreien Heilverlauf werden entzündungshemmende Augentropfen verordnet.
(Zurück zum Seitenanfang) Kontaktlinsen(Zurück zum Seitenanfang)
Kontaktlinsen - die Alternative zur Brille?Kontaktlinsen sind in vieler Hinsicht der Brille überlegen. Trotzdem können sie die Brille nicht vollkommen ersetzen. Selbst Patienten, die ständig Kontaktlinsen tragen und sich sehr wohl damit fühlen, brauchen ihre Brille "für alle Fälle". Ein solcher Fall kann z.B. eine stärkere Erkältung sein, die zum vorübergehenden Verzicht auf Kontaktlinsen zwingt.Dass der Augenarzt einem fehlsichtigen Patienten mit gesunden Augen vom Kontaktlinsentragen abraten muß, kommt heute kaum noch vor. Gerade in jüngster Zeit wurde durch die Entwicklung neuer Linsenmaterialien und -typen die Verträglichkeit wesentlich erhöht. Darum kann es sein, daß der Augenarzt Ihnen erst jetzt einen Versuch mit Kontaktlinsen empfiehlt. Bei ihm können Sie sich unbesorgt mit eigenen Augen Ihr Urteil bilden. Wie sollten Sie auch sonst erfahren, welche Ihrer persönlichen Ansprüche Kontaktlinsen besser erfüllen als eine Brille? Kontaktlinsen korrigieren jede Fehlsichtigkeit. Je stärker die Fehlsichtigkeit ausgeprägt ist, desto größer sind die optischen Vorteile der Kontaktlinse. Das gilt für Kurzsichtigkeit (Myopie), für Übersichtigkeit (Hyperopie) und die durch Hornhautverkrümmung verursachte Stabsichtigkeit (Astigmatismus). Der Abstand zwischen Brillenglas und Auge beträgt ca. 12 mm, während die Kontaktlinse unmittelbar auf dem Tränenfilm schwimmt. Er bildet zwischen Hornhautvorderfläche und Kontaktlinsenrückfläche eine "Tränenlinse", die als Teil des optischen Systems die Wirkung der Kontaktlinse ergänzt. So kann man selbst hochgradige Fehlsichtigkeiten mit den im Vergleich zum Brillenglas wesentlich dünneren Kontaktlinsen korrigieren. Auch die Abbildungsfehler stärkerer Brillengläser, wie z.B. Randverzerrungen, treten bei Kontaktlinsen nicht auf. Eine weitere Begleiterscheinung stärkerer Brillengläser ist ihr Vergrößerungs- bzw. Verkleinerungseffekt. Dadurch wird die Augenpartie des Brillenträgers verändert und ebenfalls sein Bild von der Umwelt. Mit Kontaktlinsen bleiben Sehen und Aussehen natürlich. Da sie jede Augenbewegung mitmachen und ihr Zentrum immer vor der Pupille liegt, gibt es keine unscharfen Randzonen, und das Gesichtsfeld bleibt uneingeschränkt. Bei komplizierten Fehlsichtigkeiten, die für das rechte und linke Auge sehr unterschiedliche Korrektionswerte erfordern und bei bestimmten Formen der Hornhautverkrümmung läßt sich nur mit Kontaktlinsen zufriedenstellendes Sehen erreichen. Die übrigen Vorteile der Kontaktlinse kommen auch schon bei niedrigen Korrektionswerten zur Geltung. Sie sind aber nicht für jeden Patienten gleich wichtig. Für Sportler ist die Bewegungsfreiheit entscheidend und natürlich die Sicherheit vor Verletzungen durch die Brille. Außerdem können Kontaktlinsen nicht wie Brillengläser beschlagen; auch bei Regen und Schnee behält man immer den klaren Durchblick. Wer mit optischen Geräten, z.B. Kamera oder Mikroskop, arbeitet, kommt ebenfalls mit Kontaktlinsen besser zurecht, weil sie im Gegensatz zur Brille nicht im Weg sind. Auch können Sicherheitsbestimmungen, die Schutzbrillen oder -helme vorschreiben, leichter eingehalten werden. Kontaktlinsen für Alterssichtige(Zurück zum Seitenanfang)Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) macht sich im Laufe des fünften Lebensjahrzehnts durch Schwierigkeiten beim Lesen bemerkbar. Die Augenlinse ist dann nicht mehr elastisch genug, um sich auf nahe Objekte einzustellen. Darum braucht man eine Sehhilfe für die Nähe. Wenn man sie nicht ständig auf- und absetzen will, muß sie unterschiedliche Korrektionswerte haben. Kontaktlinsen nach dem Vorbild der Zweistärken- und auch der Gleitsichtgläser gibt es bereits seit mehreren Jahren. Ob diese Linsen für einen Patienten geeignet sind, hängt vor allem von seiner Pupillenweite ab. Dieses Hauptproblem kann Ihr Augenarzt jetzt lösen mit Zweistärkenlinsen, bei denen sich die Unterteilung in unterschiedliche Zonen für die Fern- und Nahkorrektion erübrigt, so dass die Pupillenöffnung jeweils voll genutzt wird. Dadurch haben sich die Möglichkeiten, Altersweitsichtigkeit mit Kontaktlinsen zu korrigieren, wesentlich erweitert. Trotzdem reichen sie noch immer nicht aus, um die individuellen Ansprüche aller Patienten zu erfüllen. Doch kann der Augenarzt nach eingehender Untersuchung beurteilen, ob gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Kontaktlinsentragen bestehen. Sind Kontaktlinsen auch für Kinder geeignet?(Zurück zum Seitenanfang) Wenn sich ihre Fehlsichtigkeit mit einer Brille nicht ausgleichen läßt, bekommen sogar schon Babys Kontaktlinsen. Sonst aber stellt sich die Frage erst, wenn ein Kind - zwar unter Aufsicht - aber doch schon selbständig mit seinen Kontaktlinsen umgehen kann. Dazu gehört das Auf- und Absetzen ebenso wie die Pflege. Bei geringfügiger Fehlsichtigkeit gibt es kaum Probleme mit der Brille. Wenn jedoch stärkere Gläser erforderlich sind, die das Kind in seiner Bewegungsfreiheit einschränken und es möglicherweise auch psychisch belasten, können Kontaktlinsen für die gesamte Entwicklung des Kindes sehr wertvoll sein. Ob Kontaktlinsen für ein Kind geeignet sind, muß grundsätzlich der Augenarzt entscheiden. Doch wenn er sie empfie€hlt, brauchen sich die Eltern keine Sorgen zu machen - vorausgesetzt sie achten darauf, dass die Trage- und Pflegevorschriften sorgfältig eingehalten werden und ebenso die Termine zur regelmäßigen Augenuntersuchung und Linsenkontrolle. Im allgemeinen kommen Kinder mit ihren Kontaktlinsen sehr gut zurecht, und weil sie ihre Vorteile zu schätzen wissen, gehen die meisten auch erstaunlich sorgsam mit ihnen um. Kontaktlinsen-Anpassung(Zurück zum Seitenanfang)
Zunächst muß gewährleistet sein, dass keine gesundheitlichen Störungen gegen das Kontaktlinsentragen sprechen. Diese Gewißheit kann Ihnen nur Ihr Augenarzt geben. Sind Ihre Augen gesund, steht einem Versuch mit Probelinsen nichts im Wege. Anders als bei Brillengläsern genügen für die Kontaktlinsen-Anpassung nicht die Korrektionswerte. Um den für Ihre Augen richtigen Linsentyp zu bestimmen, den richtigen Durchmesser und die exakt passende Rückflächengestaltung, sind viele Messungen erforderlich. Doch Ihr Auge wird dabei nicht berührt.
€ Muß man sich an Kontaktlinsen gewöhnen?(Zurück zum Seitenanfang)Ein wenig schon. Ob Sie dazu nur ein paar Stunden oder zwei bis vier Wochen brauchen, hängt von Ihrer Empfindlichkeit und vor allem vom Kontaktlinsenmaterial ab. Fast jeder Mensch ist davon überzeugt, besonders empfindliche Augen zu haben. Die meisten Patienten sind deshalb erstaunt, wie wenig sie spüren, wenn ihr Augenarzt ihnen zum ersten Mal Kontaktlinsen aufsetzt - vor allem, wenn es sich um weiche Linsen handelt. Sie werden sehr schnell als angenehm empfunden. Was bei formstabilen (sogenannten harten) Kontaktlinsen anfangs etwas stört, ist das ungewohnte Gefühl beim Lidschlag. Dadurch kann es zu vermehrtem TränenfluB kommen, zu leichten Reizungen und vielleicht auch zu erhöhter Lichtempfindlichkeit. Sobald die Anpassung abgeschlossen ist - etwa nach einem Monat - müssen diese ersten Begleiterscheinungen jedoch verschwunden sein. Mit der empfindlichen Hornhaut kommen exakt angepaßte Kontaktlinsen nicht in Berührung, denn sie schwimmen auf dem Tränenfilm. Er bewirkt auch durch Haftkraft (Adhäsion), dass die Linsen nicht verloren gehen. Da weiche Linsen etwas größer sind als harte, werden sie zusätzlich vom Oberlid festgehalten. Schnell zur Gewohnheit wird auch das Auf- und Absetzen der Kontaktlinsen. Das lernen Sie unter Anleitung in der Praxis Ihres Augenarztes ebenso wie die Pflege. Bevor Sie mit Ihren neuen Linsen nach Hause gehen, sind Sie mit der Handhabung bestens vertraut. Tägliche Tragezeit(Zurück zum Seitenanfang)Ihr Augenarzt erstellt für Sie einen individuellen "Stundenplan", nach dem Sie sich unbedingt richten sollten. In der Anfangsphase wird die tägliche Tragezeit kürzer sein und sich dann allmählich verlängern. Vor dem Einschlafen müssen Kontaktlinsen grundsätzlich von den Augen entfernt werden. Die Hornhaut braucht für ihre Ernährung ständig Sauerstoff von außen. Sie bezieht ihn aus der Tränenflüssigkeit. Während des Schlafs ruht die Tränenproduktion. Außerdem ist die Sauerstoffzufuhr hinter geschlossenen Lidern ohnehin reduziert und würde durch Kontaktlinsen noch weiter vermindert. Auch Stoffwechselprodukte würden sich unter den Linsen sammeln, weil sie ohne den Pumpeffekt des Lidschlags nicht abfließen. Hier kommen also mehrere Risiken zusammen. Die Folge können schwerste Augenschäden sein. Ausnahmeregelungen für verlängerte Tragezeiten kann allein der Augenarzt treffen. Sie sind medizinisch bedingt oder deswegen erforderlich, weil der Patient seine Linsen nicht ohne fremde Hilfe handhaben kann. In diesen Fällen verordnet der Augenarzt spezielle Kontaktlinsen mit extrem hoher Sauerstoffdurchlässigkeit, die bis zu vier Wochen ohne Unterbrechung getragen werden können. Die regelmäßigen augenärztlichen Untersuchungen müssen dann in sehr kurzen Abständen erfolgen. Auch bei normalen, also auf den Tag beschränkten Tragezeiten, ist es ein Gebot der Sicherheit, Augen und Kontaktlinsen regelmäßig vom Augenarzt untersuchen zu lassen. In der Regel sind diese Kontrollen für Träger formstabiler Linsen mindestens einmal im Jahr erforderlich, für Träger weicher Linsen dagegen jedes halbe Jahr. Unter weichen Linsen können - wenn sie über lange Zeit getragen werden - chronische Entzündungen entstehen, ohne dass der Patient Schmerzen spürt. <ßbr> Bei der geringsten Veränderung am Auge - und scheint sie auch noch so unbedeutend - müssen Sie Ihre Kontaktlinsen natürlich sofort absetzen und Ihren Augenarzt konsultieren. Vergessen Sie bitte nicht, die Linsen mitzunehmen. Möglicherweise haben sich Ablagerungen gebildet, oder der Linsenrand ist beschädigt. Beides kann Reizungen verursachen. Das bedeutet nicht immer, dass Ihre Linsen unbrauchbar geworden sind. Ihr Augenarzt wird alles tun, um Ihnen vermeidbare Kosten zu ersparen. Sind formstabile oder weiche Kontaktlinsen besser?(Zurück zum Seitenanfang)Das ist keine Frage der Qualität, sondern der individuellen Eignung. Material und Form der Linse müssen sich nach Ihren Augen richten. Auch die Stabilität des Tränenfilms spielt dabei eine entscheidende Rolle. Er versorgt die Hornhaut mit dem für sie lebenswichtigen Sauerstoff. Die für ihre Ernährung ausreichende Menge ist nur dann gewährleistet, wenn die Tränenflüssigkeit stets die gesamte Hornhaut benetzt. Durch Umwelteinflüsse, Einnahme von bestimmten Medikamenten oder auch Hormonen bedingt, kann sich die Zusammensetzung des Tränenfilms ändern. Daraus ergeben sich Konsequenzen, die bei der Wahl des Kontaktlinsenmaterials unbedingt berücksichtigt werden müssen. Ihr Augenarzt kennt Ihre Augen am besten. Wenn Sie seiner Empfehlung folgen, haben Sie schon die wichtigste Voraussetzung für die gute Verträglichkeit Ihrer Kontaktlinsen erfüllt. Sind beide Linsenmaterialien für Ihre Augen gleichermaßen geeignet, kommt es darauf an, welches für Ihre Ansprüche die meisten Vorteile bietet. Formstabile Linsen erfordern einen etwas geringeren Pflegeaufwand als weiche, und sie halten länger zum einen, weil man sie beim Auf- und Absetzen nicht so leicht verletzen kann, zum anderen, weil das Material nicht so schnell altert. Bei unveränderter Fehlsichtigkeit kann man sie mehrere Jahre tragen. Weiche Linsen sind spontanverträglich. Man braucht sich nicht erst länger an sie zu gewöhnen und kann sie auch problemlos abwechselnd mit der Brille tragen. Für den Sport eignen sich z.B. weiche Linsen am besten. Selbst bei sehr heftige€n Bewegungen kann man sie nicht "aus den Augen verlieren", und man braucht nicht zu befürchten, dass Staubkörnchen oder andere kleine Fremdkörper hinter die Linsen geraten. Wer seine weichen Kontaktlinsen täglich trägt, sollte sie spätestens nach eineinhalb Jahren gegen neue austauschen. Kontaktlinsen-Pflege(Zurück zum Seitenanfang)Sobald man seine Kontaktlinsen absetzt, also spätestens vor der Nachtruhe, müssen sie gereinigt und in einer Neutralisationslösung aufbewahrt werden. Zur Pflege weicher Linsen fügt man außerdem einmal wöchentlich während der Desinfektion eine Tablette hinzu, die Eiweißablagerungen von der Linse entfernt. Das alles ist aber ganz unkompliziert und erfordert nur sehr wenig Zeit. Bei den modernen Pflegesystemen lassen sich meist mehrere Schritte gleichzeitig erledigen; sie sind weitestgehend verwechslungssicher und sie werden auch ohne Konservierungsstoff-Zusätze angeboten. Ihr Augenarzt empfiehlt Ihnen immer das Pflegesystem, das Ihre Augen und Ihre Linsen am besten vertragen. Sie sollten es niemals wechseln, ohne ihn vorher um Rat zu fragen. Wenn die Inhaltsstoffe der Pflegemittel nicht genau aufeinander abgestimmt sind oder nicht auf das Material Ihrer Kontaktlinsen, können Allergien auftreten. Haben Kontaktlinsenträger Anspruch auf Krankenkassen-Leistung?(Zurück zum Seitenanfang)Grundsätzlich zahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen seit der Gesundheitsreform von 2004 nur noch dann einen Zuschuß zur Sehhilfe, wenn die erreichte Sehschärfe unter 30% liegt. Dies gilt gleichermaßen für Kontaktlinsen wie Brille. Bei Personen unter 18 Jahren gelten die früheren Regelungen und Indikationen (z.B. Myopie über 8,0 dpt) weiter. Die Pflegemittel muß der Versicherte nach der seit 1989 geltenden Regelung auch dann selber bezahlen, wenn die Kontaktlinsen von der Krankenkasse bezahlt werden. Bei Kontaktlinsenwunsch - nicht nur wegen der Verordnung zum Augenarzt(Zurück zum Seitenanfang)Bevor man Linsen probeträgt, muß man absolut sicher sein, dass die Augen gesund sind, denn sonst werden Kontaktlinsen zum Risiko. Die Gefahren sind z.B. besonders groß bei einer Veranlagung zu erhöhtem Augendruck (Glaukom). Diese und auch viele andere Augenerkrankungen beginnen absolut unauffällig. Nur der Augenarzt kann sie erkennen, und nicht selten hängt von der rechtzeitigen Behandlung sogar der Erhalt des Sehvermögens ab. Kontaktlinsen-Unverträglichkeit besteht bei bestimmten Hauterkrankungen, bei Neigung zu immer wiederkehrenden Hornhaut- und Bindehautentzündungen und bei schwereren Formen des "Trockenen Auges". In leichteren Fällen kann der Augenarzt oftmals mit einem besser geeigneten Linsentyp und Konservierungsstoff-freien Tropfen zur Nachbenetzung helfen. Manche äußeren Einflüsse können sich ebenfalls ungünstig auswirken - wie etwa sehr staubhaltige Luft am Arbeitsplatz. Während des Aufenthalts in diesem Umfeld muß man dann aufs Kontaktlinsentragen verzichten. Gar nicht so selten sind es psychische Probleme, die Symptome einer Kontaktlinsen-Unverträglichkeit hervorrufen. Der Augenarzt forscht auch nach diesen Ursachen und kann in den meisten Fällen seinen Patienten das Kontaktlinsentragen ermöglichen. Ihr Augenarzt wird Sie verantwortungsbewußt und objektiv beraten, so dass Ihnen Enttäuschungen erspart bleiben. Wenn er krankheitsbedingte Risiken ausgeschlossen hat, sind Kontaktlinsen fast immer eine geeignete, angenehme und sichere Sehhilfe. Quelle: Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) Heidelberg Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) Postfach 11 Ol 44 4000 Düsseldorf (Zurück zum Seitenanfang) Akupunktur€ (Zurück zum Seitenanfang)Die philosophischen und theoretischen Grundlagen der Akupunktur wurden vor über 2.000 Jahren im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin formuliert. Im Mittelpunkt dieses Medizinsystems steht die Vorstellung von einer im Körper fließenden Lebenskraft, auch Lebensenergie genannt, chinesisch Qi, auf deren Wirkung alle Lebensäußerungen beruhen. Die Lebensenergie ist in ständigem Fließen, immer in Bewegung, Veränderungen bewirkend. Auch die Funktionen innerer Organe wie Atmung, Verdauung der Nahrung, Körperabwehr, Muskelbewegungen wird von der Lebensenergie hervorgebracht. Ähnlich wie die Flüsse das Land durchziehen, ziehen Energiebahnen, Meridiane genannt, durch den Körper und versorgen ihn mit der lebensnotwendigen Energie. Auf diesen Leitbahnen liegen die Akupunkturpunkte, mit deren Hilfe man die Energieflüsse beeinflussen und regulieren kann. Wenn man gesund ist, fließt die Lebensenergie in Harmonie, die Funktionen der Organe sind kräftig und ungestört. Krankheiten sind nach chinesischer Vorstellung auf eine Störung im Fließen der Lebensenergie Qi zurückzuführen, entweder liegt eine Schwäche oder eine Fülle der vor. Auch Blockaden im Lebensenergiestrom können Schmerzen oder andere Gesundheitsstörungen und Krankheiten hervorrufen. Die Nadelung der Akupunkturpunkte hat eine harmonisierende Wirkung, Fülle wird gedämpft, Schwäche angeregt und Blockaden gelöst, so dass ein ungestörtes harmonisches Fließen gefördert wird. Während der Akupunktursitzung treten vielfältige Veränderungen im Körper auf. Diese lösen verschiedene Empfindungen und Gefühle aus: Der Einstich der Akupunkturnadeln führt zu einem kurzzeitigen Einstichschmerz, der meist hell und oberflächlich empfunden wird. Nach dem Nadeln der Akupunkturpunkte empfindet man häufig ein Schwere- und Druckgefühl an den Einstichstellen, das von den Chinesen De Qi Gefühl genannt wird. Selten tritt auch ein Gefühl einer leichten Elektrisierung auf. Dieses "Nadelgefühl" kann unterschiedlich stark empfunden werden. Nachdem die Nadeln für einige Minuten liegen, entspannt sich der Körper. Arme und Beine fühlen sich oft schwerer an. Es tritt ein Gefühl stärkerer körperlicher Präsenz auf. Häufig beginnt man, die Bewegung der Lebensenergie im Körper in Form eines Gefühls des Fließens wahrzunehmen. Zunächst ist dieses Fließen sehr zart, dann wird es meist langsam, nach einigen Sitzungen immer stärker und stärker. Am Anfang fließt es meist im Kopf von der Schädeldecke nach unten in den Hals und in den Brustkorb hinein. Später wird der Fluß auch in dem unteren Teil des Körpers deutlicher. Man verspürt ein Strömen der Lebensenergie vom Kopf über den Brustkorb, Bauchraum, Becken in die Beine und schließlich in die Füße. Während der Akupunktur richtet man die Aufmerksamkeit nicht auf ein einzelnes Teilgebiet des Körpers, sondern man beobachtet sanft den Gesamtfluß. An der Schädeldecke liegt ein wichtiges Energiezentrum, von den Indern Kronenchakra genannt, das für die Energien im Körper von großer Bedeutung ist. Die Aufmerksamkeit sollte immer wieder zu dieser Stelle zurückkommen, wo man häufig den Beginn des Fließens bemerkt. Immer wieder entspannt man sich während des Liegens der Akupunkturnadeln, indem man sich fallen läßt und nichts mehr "festhält". Man sollte immer wieder alles loslassen und sich dadurch immer mehr entspannen. Auch eine tiefe ruhige Atmung, in den Brustkorb hinein, mit einer längeren Phase der Ausatmung, bei der man alle Spannung losläßt, kann von entscheidender Bedeutung für den Therapieerfolg sein. Die tiefe Atmung bringt vermehrt Sauerstoff und damit vermehrte Energie in den Körper. Die verlängerte Ausatmung löst Spannungen und führt zu einer Verbesserung des Energieflusses durch den Körper. Wenn Spannungen sich lösen, können körperliche Empfindungen wie Zittern, Kribbeln, Kälte- oder Hitzegefühle, Schwindel auftreten, aber auch Gefühle wie Wut, Unruhe, Traurigkeit oder Angst werden empfunden. Diese Empfindungen und Gefühle sind Ausdruck der Klärung der Spannungen und Blockaden, die oft der Krankheit zugrunde liegen. Gedanken können während der Akupunktur immer wieder aufkommen, man sollte nicht über deren Inhalte nachdenken, sich auch nicht auf bestimmte Gedankeninhalte konzentrieren, sondern die Gedanken wie einen Film vorbeiziehen lassen. € In der Regel werden 2 Akupunkturbehandlungen in der Woche durchgeführt, in Serien von 10-12 Behandlungen. Dann wird meist eine Pause von 2-3 Wochen eingelegt. Wenn der Therapieverlauf oder die Schwere der Behandlung es erforderlich macht, sind weitere Behandlungsserien erforderlich. 3-4 Monate nach Abschluß der Behandlung sind zur Auffrischung 2-4 Akupunktursitzungen zu empfehlen, die zur Stabilisierung des Heilerfolges beitragen. Bei erneutem Auftreten der Erkrankung nach Monaten oder Jahren, z.B. bei Migräne, sollte frühzeitig mit einer erneuten Akupunkturbehandlung begonnen werden, die in der Regel deutlich kürzer ist als der erste Behandlungszyklus. (Zurück zum Seitenanfang) Sauerstoff - Mehrschritt - Therapie nach Prof. Manfred von Ardenne(Zurück zum Seitenanfang)Eine natürliche Therapie zur Vorbeugung und Behandlung der Krankheiten unserer Zeit An alle, die mehr für ihre Gesundheit tun wollen, als die Kasse ihnen zugesteht. Liebe Patienten, Sicher lesen Sie des öfteren in Zeitungen und Illustrierten von neuen, oder altbekannten aber in Vergessenheit geratenen und jetzt wiederentdeckten Therapiemethoden, welche von Ärzten sehr segensreich an vielen, oft sehr kranken Patienten angewendet wurden und eine erstaunliche Wirksamkeit zeigten. Viele dieser Methoden haben, trotz ihrer häufig großen Erfolge, noch keinen Einzug in die sogenannte "Schulmedizin" gefunden und werden daher von den gesetzlichen Krankenkassen nicht oder nur selten bezahlt. Einzig die Akupunktur wird jetzt, wenn auch nur teilweise von den Kassen erstattet. Andererseits wird die berechtigte Nachfrage bei Ihnen, liebe Patienten, nach alternativen und natürlichen Heilmethoden immer größer. Ich habe mich daher über bewährte, wirksame und nebenwirkungsarme Therapieformen informiert, um Ihnen bei bestimmten Beschwerden eine naturheilkundliche Alternative bzw. Ergänzung zur klassischen Therapie anbieten zu können und führe seit einigen Jahren die Sauerstoff - Mehrschritt - Therapie nach Prof. Manfred von Ardenne mit Erfolg durch. Was, wie, wann und wieviel kostet mich diese Behandlung werden Sie nun sicher fragen. Darauf soll im Folgenden näher eingegangen werden. "Sauerstoff ist der Motor des Lebens"(Zurück zum Seitenanfang)Ohne Sauerstoff ist unser Organismus nicht lebensfähig, die Zellen unseres Körpers sind ohne ihn zum Absterben verurteilt. Diese Erkenntnis bewog den Dresdener Universalforscher, und Physikprofessor Manfred von Ardenne auf dem Gebiet der Krebsforschung und Sauerstofftherapie zu forschen. Er kam dabei zu der überraschenden Entdeckung, dass bei gezieltem Sauerstoffeinsatz unter gleichzeitiger körperlicher Belastung, auch am Ende der Sauerstoffinhalation ein über Monate, manchmal sogar Jahre anhaltender starker synergetischer Effekt im Organismus bestehen bleibt. Zunächst von der Schulmedizin argwöhnisch betrachtet, sind die Ergebnisse der Sauerstoff - Mehrschritt - Therapie inzwischen so überzeugend, dass sie immer mehr als Partner der konventionellen Medizin zur Gesunderhaltung der Gesunden, sowie zur Heilung der Kranken wird. Eine zunehmende Zahl von wissenschaftlichen Arbeiten belegt, dass die Grundvorstellu€ng von Prof. von Ardenne richtig war, dass es nämlich bei Verbesserung des energetischen Status gelingt, Krankheiten zu heilen oder Krankheiten vorzubeugen. Es ist inzwischen vielfach der eindrucksvolle Beweis geführt worden, dass es mit dieser leicht anzuwendenden Therapie gelingt, größte Erfolge für den Patienten zu erzielen. Was bedeutet Sauerstoff - Mehrschritt - Therapie ?(Zurück zum Seitenanfang)Im Gegensatz zu anderen Sauerstofftherapiearten wird bei der SMT in standardisierten Teilschritten behandelt:
Die SMT kann ohne Schwierigkeiten ambulant durchgeführt werden, d.h. die Aufnahme in ein Sanatorium oder eine Klinik ist nicht erforderlich. Sauerstoffmangelzustände, als Energiemangelzustände anzusehen, ist im höheren und sehr hohen Lebensalter die Regel, sie treten aber auch schon in jüngeren Jahren, besonders bei anhaltendem starken Streß, bei bewegungsarmer Lebensweise und unter Lebensverhältnissen mit ständiger starker Umweltbelastung auf. Sauerstoffmangel ist die entscheidende Ursache einer großen Zahl von Krankheiten, Leiden und Beschwerden insbesondere auch des höheren Alters. Sauerstoffmangel ist auch eine der Hauptursachen der Schwächung des körpereigenen Abwehrsystems. Sauerstoffmangel vergrößert deshalb auch die Anfälligkeit des Organismus gegenüber Krebs-, Infektions- und anderen Krankheiten. Die Behebung von Sauerstoffmangelzuständen des Organismus über möglichst lange Zeiträume gehört zu den größten Aufgaben der vorbeugenden und therapeutischen Medizin. Die SMT bekämpft auf einfache, natürliche Weise die kritischen Folgen von Sauerstoffmangel im Organismus. Behandlungsindikationen der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie durch Ihren Augenarzt(Zurück zum Seitenanfang)
Die Durchführung der Sauerstoff - Mehrschritt - Therapie(Zurück zum Seitenanfang)Es werden zwei Varianten der SMT von Prof. Ardenne empfohlen:<
Mit der Sauerstoff - Mehrschritt - Therapie nach Prof. Manfred von Ardenne steht uns eine sanfte Therapiemethode im Kampf gegen die Krankheiten unserer Zeit sowie ein Instrument zur Verbesserung unserer Lebensqualität zur Verfügung. Sie wird selbstverständlich unter ärztlicher Beratung und Aufsicht durchgeführt.
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Zur Person
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